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Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement

Projekte

Einsicht in das hell erleuchtete Bibliotheksgebäude der Universität.

Soziale Medien und Soziale Netzwerkanalyse

Die Soziale Netzwerkanalyse bietet als Methode neue Potentiale für die Erforschung von Sozialen Medien und ermöglicht verschiedene Untersuchungsansätze. Das Team bestehend aus Prof. Dr. Katarina Stanoevska-Slabeva, Thomas Plotkowiak und Jana Ebermann erweitert ständig Kompetenz im Bereich Soziale Netzwerkanalyse. Die Anwendung der Sozialen Netzwerkanalyse erfolgt im Kontext des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts "Social Media Management". Der Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt insbesondere auf folgenden Fragestellungen: Analyse von Rollen in Sozialen Medien und Identifikation von Influentials, Kommunikationsverhalten in Netzwerken, Einfluss von Sozialen Medien auf den Produktvertrieb am Beispiel von Kinofilmen und Analyse der Viralitätspotentiale des Inhalts in Sozialen Medien. Einige der resultierenden Publikationen wurden mit Best-Paper-Awards auf Konferenzen ausgezeichnet.

Aufgrund der erarbeiteten Expertise wird von Thomas Plotkowiak und Prof. Dr. Katarina Stanoevska-Slabeva in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Miriam Meckel gesammeltes Wissen über die Soziale Netzwerkanalyse an die Doktoranden der Universität St. Gallen im Kurs "Netzwerkanalyse" weitergeben und zu neuen Kollaborationen, Denkanstößen und Analysemöglichkeiten angeregt.

Mobile Medien und Kommunikation

Der Forschungsschwerpunkt Mobile Communication wird von Prof. Dr. Katarina Stanoevska-Slabeva und Thomas Wozniak bearbeitet. Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf zwei zentrale Themen: Einfluss von mobilen App-Plattformen auf bestehende und zukünftige Geschäftsmodelle für mobile Dienste und Analyse und Klassifikation von mobilen Applikationen (Apps) für Smartphones und deren Anwendung in der Kommunikation.

Das erste Thema war u.a. Forschungsschwerpunkt im Rahmen des EU-FP7-Projektes C-CAST, welches im Jahr 2010 erfolgreich abgeschlossen wurde. In dem 24-monatigen Projekt mit europäischen Mobilfunkunternehmen, Content-Anbietern, technisch orientieren Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie weiteren Projektpartnern hat MCM4 in den Bereichen Marktanalyse, Business Modeling und Business Case-Analyse sowie der Endnutzerevaluierung eines kontext-basierten mobilen Dienstes massgeblich zum Projekterfolg beigetragen. Dabei wurden wichtige Erkenntnisse über das aktuelle Marktgeschehen und zukünftige Trends für mobile Dienste gewonnen. Einerseits setzt sich die Entwicklung fort, dass Mobilfunkanbieter zunehmend um die Nachhaltigkeit ihres traditionelle Geschäftsmodells fürchten. Neue Player dringen in den Markt für mobile Dienste ein, übernehmen attraktive Teile der Wertschöpfungskette und schaffen völlig neue Value Networks. Ein Wettbewerb der mobilen Plattformen zwischen Playern wie bspw. Google und Apple ist in vollem Gange. Die Forderung von führenden europäischen Mobilfunkunternehmen zum Jahresende, dass Diensteanbieter, deren Services die Mobilfunknetze stark beanspruchen, finanziellen Ausgleich bieten sollen, veranschaulicht diesen Wandel. Innovative mobile Dienste, die sich sowohl neue Fähigkeiten von mobilen Endgeräten als auch wachsende mobile Bandbreite zu Nutze machen, um Kundennutzen zu stiften, sind nicht nur ökonomisch für die involvierten Player attraktiv, sondern verändern auch das Kommunikations- und Mediennutzungsverhalten der Endnutzer. Auch auf der Endnutzerebene ergibt sich damit vielfältiger Forschungsbedarf.

Eine spezifische Ausprägung dieses sich verändernden Kommunikations- und Mediennutzungsverhaltens sind mobile Apps für Smartphones wie bspw. iPhone, Android-basierte Telefone oder Blackberry.

Cloud Computing

Die Forschung findet im Rahmen des EU-FP7-Projektes 4CaaST statt, welches im Juni 2010 startete. In Zusammenarbeit mit dem SAP Research Lab in St. Gallen und Andrea Giessmann wurden Cloud-Geschäftsmodelle, insbesondere von Plattform as a Service (PaaS), analysiert. Basierend auf explorativen Fallstudien von 23 etablierten PaaS-Anbietern wurden die Komponenten der Geschäftsmodelle extrahiert und klassifiziert. Die Resultate dienen als Grundlage für die Identifikation von Trends und zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten von bestehenden PaaS-Anbietern.

Ein weiterer Themenbereich im Kontext von Cloud Computing war Mashups. Die bisherigen Forschungsresultate zur Charakterisierung des Phänomens und zur Entwicklung von Gestaltungsmodellen für Mashups wurden durch Wirtschaftlichkeitsanalysen sowie der Evaluation von unterschiedlichen Mashup-Tools ergänzt. Eine Zusammenfassung der Forschungsresultate in diesem Bereich liefert die abgeschlossene Dissertation von Volker Hoyer.

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Kontakt

Prof. Dr. Katarina Stanoevska-Slabeva
MCM-HSG - Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement
CH-9000 St.Gallen

Tel.: +41 (0)71 224 27 93
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E-Mail: 
Fax: +41 (0)71 224 27 71