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Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement

Projekte am Center for Book and Publishing Studies

Die Projekte am Center for Book and Publishing Studies sind interdisziplinär ausgerichtet.

Die Projekte reichen je nach Fokus von Analysen der nationalen und internationalen Buchmarktentwicklung über Medienwandel und Digitalisierung bis hin zur gesellschaftlichen Inszenierung des Autors in der Zeit des Social Web. Zentral ist uns immer am Zahn der Zeit zu bleiben und mit unserer Forschung einen Mehrwert zu generieren, der in Form von praktischen Implikationen angewendet werden kann.

Laufende Projekte im Forschungsschwerpunkt Buch und Medien 

Books in the digital age
(Project; Bozena Mierzejewska)
Das Forschungsprojekt «Books in the digital age» wurde vom «St.Galler Zentrum für das Buch» und von der «Stiftung Deutsches Bucharchiv» unterstützt und hat die Effekte der Digitalisierung in der Verlagsbranche untersucht. Das Projekt hat Bücher als Konsumgüter und als kulturelle Objekte, die Ideen und Identitäten durch Zeit und Raum vermitteln, untersucht. Dabei hat das Projekt das Öko-System von Büchern untersucht und die Komplexität der Beziehungen zwischen Stakeholdern aufgezeigt.

Buchmarketing
(Buchprojekt; Sophie Rudolph, Jana Baumgartner, Anna Pirhofer)
Mit diesem Projekt werden die sozialen, kulturellen und technologischen Bestimmungen des Marketings in der Buchbranche umfassend und systematisch untersucht. Die geplante Studie setzt mit neuen Trends verbundene Schwerpunkte in den folgenden Bereichen: Autor als Marke, Marketing für Bücher im Fernsehen, Werbung im Internet (insbesondere in den sozialen Medien), Verfilmung von literarischen Werken als Marketing.

Kulturelle Ambidextrie
(Dissertationsprojekt; Jana Baumgartner)
Die Buchbranche steckt mitten in einem (kulturellen) Wandel. Die Dissertation beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die kulturelle Identität der Branche. Wie verändert sich das Selbstverständnis einer Branche im digitalen Zeitalter, die sich traditionell über die historisch gewachsene kulturelle Dimension definiert. Das Projekt wird grosszügig durch die Waldemar-Bonsels Stiftung finanziell unterstützt.

Die Kultur des Geständnisses - Autorschaft und Autorität im Medienwandel
(Buchprojekt; Vincent Kaufmann)
Wie bestimmen neue Medienrahmenbedingungen (Hegemonie der „Videosphäre“, digitale Dispositive) neue Positionen, Typen und Figuren des Autors und dessen Autorität? Wie tragen audiovisuelle und digitale Medien insbesondere zu einer Hegemonie der Kategorien der Autobiographie oder der Selbstdarstellung bei? Dieses Projekt ist Teil des KIM-Forschungsverbundes Subjektivität und kulturelle Ordnung.

Politik der französischen Literaturtheorie (1950-1980)
(Buchprojekt; Vincent Kaufmann)
Literaturtheorie (Strukturalismus, Poststrukturalismus, Dekonstruktion) als Alternative zum klassischen Engagement der Intellektuellen und Widerstand gegen Medienwandel und Spektakularisierung.

Autobiographie und neue Medien
(Dissertationsprojekt; Noémie Christen)
Bei den neuesten Entwicklungen im Bereich der Autobiographie stehen zwei miteinander verbundene Prozesse im Vordergrund: einerseits die Inszenierung des privaten und intimen Lebens, andererseits der Einsatz neuer Medien, entweder in Form von Intermedialität oder mit der Wahl von neuen Trägern (z.B. Blogs). Dieses Projekt ist Teil des KIM-Forschungsverbundes Subjektivität und kulturelle Ordnung.

Theorie und (Auto)biographie
(Publikation; Vincent Kaufmann in Zusammenarbeit mit Dieter Thomae und Ulrich Schmid, SHSS-UNISG): Theorie als Autobiographie, Autobiographie als Theorie; Untersuchungen zu der Prägung der Theorie durch Subjektivität (z.B. bei Guy Debord, Roland Barthes, Jacques Derrida, usw.). Dieses Projekt ist Teil des KIM-Forschungsverbundes Subjektivität und kulturelle Ordnung.

Weiterführende Informationen

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