Projekte
Die Projekte des Lehrstuhls Media and Culture (MCM3) lassen sich drei Forschungsschwerpunkten zuordnen. Darüber hinaus beteiligt sich das MCM3 auch an gemeinschaftlichen Projekten der Kulturwissenschaftlichen Abteilung (KWA).

Forschungsbereich: Buch und Medien
Im interdisziplinären Forschungsbereich beschäftgen wir uns mit den aktuellsten Entwicklungen der Branche und ihren kulturellen Auswirkungen. Themen wie die Digitalisierung, die Wechselwirkung neuer Technologien (E-Books, iPad und soziale Medien) sowie alternative Business-Modelle und soziokulturelle Veränderungen stehen bei unseren Forschungen im Zentrum.
Der Forschungsschwerpunkt Buch und Medien ist zentraler Bestandteil des Center for Book and Publishing Studies (Kompetenzbereich Buchwissenschaften) am MCM.
Laufende Projekte aus diesem Forschungsbereich finden Sie hier
Ausführliche Informationen zum Center for Book and Publishing Studies finden Sie hier

Forschungsbereich: Journalismus & Wirtschaftsjournalismus
Dieser Schwerpunkt besteht einerseits in dem in Kooperation mit MCM2 neu aufgebauten Lehrprogramm Wirtschaftsjournalismus (LWJ), mit dem die Universität St. Gallen neue Kooperationsformen mit der Medienbranche eingeht, andererseits in Lehre und Forschung im Bereich des Journalismus.
Laufende Projekte des Forschungsbereichs
Kulturjournalismus
(Projekt; Vincent Kaufmann, Noémie Christen)
Auftrag des Bundesamtes für Kultur (BAK), in Zusammenarbeit mit Prof. Cinzia Dal Zotto, Académie du Journalisme et des Médias, Universität Neuenburg: Untersuchungen zur Angemessenheit der Berichterstattung über kulturelle Praxis und Objekte in den Schweizer Medien.

Forschungsbereich: Film und visuelle Kultur
Bewegte Bilder faszinieren. Der Forschungsschwerpunkt Film und visuelle Kultur untersucht ästhetische, historische, theoretische und politisch-ökonomische Konstellationen des Mediums Film aus einer interdisziplinären Perspektive. Dabei gehen wir davon aus, dass der Film auch im Zeitalter der Digitalisierung eine privilegierte Position im Spektrum der audiovisuellen Phänomene behält.
Laufende Projekte des Forschungsbereichs
Netzwerk Schweizer Kino
(Post-Doc-Projekt; Sophie Rudolph)
Das Projekt untersucht das aktuelle Filmschaffen in der Schweiz aus einer Akteur-Netzwerk-Perspektive. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Mehrsprachigkeit der Schweizer Filmindustrie und deren Auswirkungen auf die Filmproduktion.
Aesthetics of Irritation
(Projekt; Jörg Metelmann, Scott Loren)
Das Projekt "Aesthetics of Irritation" untersucht am Beispiel von Filmen den Zusammenhang von Visualität und Emotion. Es vereint einen sozio-historischen Zugriff auf Subjektivität mit film- und medienwissenschaftlichen Studien zur Wahrnehmung und devianten Ästhetik. Dieses Projekt ist Teil des KIM-Forschungsverbundes Subjektivität und kulturelle Ordnung.
Kontakt: joerg.metelmann@unisg.ch und scott.loren@unisg.ch
Weitere laufende Projekte des MCM3
Performing Swissness
Schweizerischer Nationalfonds, Freie Forschungsförderung, Projekt Nr. 100012 129885, 2010 - 2013, Leitung: Vincent Kaufmann (Universität St. Gallen), Alexandre Duchêne (Institut für Mehrsprachigkeit Universität und PH Freiburg), Mitarbeiter: Alfonso Del Percio, Arthur Poget).
Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Rolle von Swissness im Globalisierungsprozess. Durch eine ethnographische Diskursanalyse soll die Performanz von Swissness innerhalb von drei Schweizer Machtinstitutionen der globalisierten Wirtschaft untersucht werden.
Transforming the Nation in Swiss Federal Administration
(Dissertationsprojekt; Alfonso del Percio)
Dieses Projekt befasst sich mit der Konstruktion von Schweizer Identität als institutionelles Objekt innerhalb der Schweizer Bundesverwaltung. Basierend auf einer foucauldianischen Kontextualisierung der Wissensproduktion innerhalb von Machtinstitutionen, wird eine Auseinandersetzung mit der Emergenz von Schweizer Identität innerhalb der Bundesverwaltung vorgeschlagen, die ihren Fokus auf historische Brüche richtet, in denen etablierte Definitionen von nationaler Identität in Frage gestellt und transformiert werden. Dieses Projekt ist Teil des KIM-Forschungsverbundes Subjektivität und kulturelle Ordnung.
Das kulturelle Gedächtnis im Medienwandel
(Dissertationsprojekt; Ulrike Gärtner)
Ausgehend vom Begriff des kulturellen Gedächtnisses als wesentlichem Bestandteil des Diskurses zu kulturellen Erinnerungsformen und kollektiver Identitätsstiftung untersucht das Dissertationsprojekt die Frage, in welcher Verfasstheit sich das kulturelle Gedächtnis heute befindet.
Selbstdarstellung des Arztes – zwischen medizinischem und medialem Diskurs
(Dissertationsprojekt; Stéphanie Herber)
Diese Dissertation untersucht die zunehmende Selbstdarstellung von Ärzten in verschiedenen Medien, sowie die Effekte dieser medialen Inszenierung. Dieses Projekt ist Teil des KIM-Forschungsverbundes Subjektivität und kulturelle Ordnung.